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Gebäudeautomation mit VIPA-Technik

Die AUDI HUNGARIA MOTOR Kft. entwickelt und produziert seit 1993 im ungarischen Györ Motoren für die AUDI AG und weitere Gesellschaften des Volkswagen Konzerns. Im Juni 2013 startete das Unternehmen zudem die Serienproduktion der Audi A3 Limousine, im Oktober folgte das neue Audi A3 Cabriolet. Die beiden Mitglieder der A3-Familie sind die ersten Audi-Modelle, die komplett am ungarischen Standort gefertigt werden. Dafür errichtete Audi eine neue Automobilfabrik mit vollständiger Produktionskette - vom Presswerk über Karosseriebau und Lackiererei bis zur Montage.

VIPA steuert Teile der Gebäudeautomatisierung

Die Gebäudeautomatisierung des neuen Werkes ist zu etwa 40% mit VIPA-Steuerungen ausgerüstet. Konzeption, Prozessleittechnik und Anlagenumsetzung erfolgte durch die Firma Prozesstechnik Kropf GmbH aus dem oberfränkischen Oberkotzau. Der Schaltschrankbau für das neue Audi-Werk liegt zum Teil in fränkischer Hand: HERMOS Schaltschrankbau aus dem oberfränkischen Mistelgau.

Von Prozesstechnik Kropf wurden in Györ folgende Bereiche mit VIPA-Steuerungen ausgestattet:

  • Die Energieverteilung und Lüftungstechnik für die Bereiche Karosseriebau, Lackiererei, Montage und Presswerk
  • Verschiedene Absauganlagen, z.B. an zwei Aluminium-Schleifanlagen innerhalb des Karosseriebaus und der Logistik

Als zentrale CPUs sind die CPU 315-4NE12 für die PROFIBUS- und Ethernet-Kommunikation und die CPU 315-4PN12 für die PROFIBUS- und PROFINET-Kommunikation eingebaut. Dezentral erfolgt die Kommunikation über PROFIBUS-und Modbus-Protokolle sowie über  EnOcean.

Für Bedienung und Beobachtung der Prozessleittechnik sind 10“ Touch Panels TP610C von VIPA im Einsatz, bei denen neben dem Betriebssystem Windows® Embedded CE6.0 teilweise auch die Zenon Runtime 6.22 bereits vorinstalliert ist.

Genau passende Lösung mit VIPA Komponenten

Für die Auswahl der VIPA CPUs der 300S-Familie und der SLIO-Familie für die dezentralen Stationen sprachen vielfältige Gründe. Die 300S-CPU-Familie verbindet die klassische kompakte 300er Bauform mit enormen Geschwindigkeitsvorteilen durch die integrierte SPEED7-Technologie.

Auch für den Einsatz der VIPA SLIO-Module in Verbindung mit den schnellen SPEED7-CPUs gab es zahlreiche Argumente. Zum einen bieten auch die SLIO-Module Geschwindigkeitsvorteile durch den sehr schnellen Rückwandbus mit 48Mbit/sec-Übertragungsrate. Zum anderen bestechen sie durch die äußerst kompakte und damit platzsparende Bauform. Fast alle gängigen Übertragungsprotokolle können dezentral übertragen werden, sodass auch einem weltweiten Einsatz nichts im Wege steht.

Dieses weitere Beispiel des funktionierenden Zusammenspiels aus Prozessleittechnik und SPS-Steuerungstechnik zeigt, dass die gefundene Lösung auch im sehr anspruchsvollen Bereich der Automobilfertigung zu einem erfolgreichen Ergebnis führt.